Herren I: Zurück in der Spur
Die beiden Auswärtsspiele bei Sachsenhausen und Vorwärts Frankfurt entwickeln sich je zu klaren Angelegenheiten für die erste Garde des TV GG.
Geschrieben am 26.02.2026
Nach verletzungsbedingter Pause von Torben Faßnacht gegen Niederrad, trat man gegen Sachsenhausen wieder in Stammbesetzung an.
Der schwierigste Part des Spieltages sollte die Anreise per Zug mit der Deutschen Bahn bleiben.
Gegen die Sachsenhäuser setzte man auf die üblichen Stammdoppel-Paarungen und schickte Jan Amend/Patrick Nickel ins Doppel 1, was diese souverän gewinnen konnten.
Bei Torben Faßnacht/Rafael Stenzel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, welche konstellationsabhängig je abwechselnd an beide Doppelpaare ging. Im vierten Satz bei 1-2-Rückstand und 8-4-Führung sah folglich alles nach einem Entscheidungssatz aus, doch das GGler Doppel verlor etwas den Fanden und gab den Satz und somit das Spiel mit 1-3 aus den Hand.
Auf das 1-1 in den Doppeln folgten zwei glasklare Siege.
Patrick zeigte warum er der aktuell formstärkste Kreisstädter ist und gewann bei in Summe nur 17 Punkte für seinen Gegenüber locker mit 3-0.
Ähnlich deutlich gestaltete Jan sein erstes Einzel. Nach minimalem Wackler im zweiten Satz, siegte er mit ebenfalls nur 17 zugelassen Punkten ebenfalls 3-0.
Das spannendeste Spiel des Abends sollte sich Rafael im Anschluss liefern. In einem von beiden Seiten offensiv geprägten Duell, musste der 5. Satz die Entscheidung bringen. Hier konnte sich der Groß-Gerauer Mannschaftsführer auf seine Vorhand verlassen und gewann schließlich mit 11-7 und 3-2.
Torben ließ in seinem Einzel ähnlich wenig Zweifel aufkommen, wie das fordere Paarkreuz und machte mit dem Ersatzspieler der Gäste beim 3-0 kurzen Prozess.
So stand es nach der ersten Runde bereits 5-1 für die Gäste aus der Kreisstadt.
Jan startete gut ins Duell der Einser. Nach anfänglich großen Problemen stellte sich sein Gegenüber nach und nach jedoch besser ein und konnte Jan den zweiten Satz so stibitzen. Beirren ließ sich der Spitzenspieler des TV davon freilich nicht und er gewann mit 3-1.
Patrick zeigte in den ersten zwei Sätzen, dass es gegen Abwehrspieler in der Regel keinerlei Probleme hat. Ein kurzes Aufbäumen des Gastgebers sollte da jedoch nicht reichen und so ging auch dieses Spiel mit 3-1 an den TV.
Torben startete furios gegen die Sachsenhausener 3, gegen die er in der Vorrunde noch mit großen Problemen im 5. Satz knapp gewann. Die ersten 16! Punkte des gesamten Spiels gingen allesamt an den GGler Abwehrspieler (zu seiner Verteidigung, er versuche im ersten Satz wirklich vehement nicht 11-0 zu gewinnen 😉, doch dies sollte das Einzige bleiben, was ihm in diesem Duell nicht gelang). Nach einem Sieg in der Verlängerung im zweiten Satz, war der Spieler der Gastgeber endgültig gebrochen und so ging das Spiel mit 3-0 zu Ende.
Der Schlusspunkt setzte Rafael, der nach kurzer Eingewöhnung im ersten Satz auf eine Kombination aus weichem ersten Topspin und brachialem darauffolgenden Schuss setzen und mit 3-1 den achten Einzel-Erfolg des Tages an Land zog.
Insgesamt stand somit ein klares 9-1 zu Buchen und selbst die DB auf dem Rückweg konnte die gute Stimmung mehr trüben.
Am darauffolgenden Freitag ging es zum nächsten Auswärtsspiel. Diesmal war Vorwärts Frankfurt der Gastgeber.
In diesem Duell profitierte man vom kurzfristigen Ausfall dreier Stammkräfte bei den Frankfurtern, welche dennoch eine solide Truppe an die Tische bekamen.
Los ging es in den Doppeln mit einem Switch. Die Gastgeber stellte um und so bekamen Jan/Patrick in Doppel 1 das nominell aufgebotene Doppel 2 vorgesetzt. Nach kurzen Anpassungsschwierigkeiten an die extrem spinnigen Aufschläge ihrer Gegenüber, wussten sie zu überzeugen und siegten letztlich klar mit 3-1.
Ähnlich lief es bei Torben/Rafael. Das Links-Rechts-Duo bereitete ihnen zwar einige Probleme, doch nach dem nötigen Spielglück zogen auch sie das Spiel mit 3-1 auf ihre Seite.
Patrick legte in sein Einzel einen soliden Start hin und ging mit 1-0 in Führung. Sein Gegner stellte sich im zweiten Satz jedoch besser auf sein Spiel ein und konnte im Halbdistanz-Duell einige Punkte verbuchen, sodass der 1-1-Ausgleich die Folge war. Mental fokussiert ließ sich Patrick davon jedoch nicht beirren und gewann die beiden darauffolgenden Sätze knapp und sicherte sich so den 3-1-Erfolg.
Spannender war es am Nebentisch. Jan kämpfte mit dem extremen reaktiv spielenden Linkshänder bis zum sprichwörtlichen Umfallen. Nach einem guten Start in den ersten Satz, sah sich die GGler 1 mit einem hohen Rückstand im zweiten Satz konfrontiert. Es gelang im jedoch mit aggressivem Angriffspiel sich Stück für Stück heranzukämpfen, sodass er gar Satzbälle hatte. Leider ging der Satz dann allerdings doch an den Gastgeber, wäre hier das 2-0 gefallen, wäre es weitaus weniger dramatisch geworden. Nach je einem Satzgewinn stand also der Entscheidungssatz an, zu welchem der Gastgeber aufgrund von plötzlich auftretendem Nasenbluten erst etwas verspätet erscheinen konnte. In diesem dominierte Jan von Beginn an mit seiner Vorhand, stellte die Taktik leicht um (erster weicher Topspin in die Mitte, zweiter fester Topspin in die Ecken) und gewann final mit 3-2.
Rafael hatte in seinem ersten Einzel nur wenige Probleme. Nach einer kurzen Schwächephase im zweiten Satz, fokussierte er sich wieder besser auf seine Stärken und gewann mit 3-1.
Torbens erstes Einzel, sollte sich in eine Kategorie mit dem von Jans einreihen. Nachdem er eine klare 8-4-Führung im ersten Satz noch mit 8-11 au der Hand gab, gewann er den zweiten Satz deutlich. Postwendend ging der dritte Satz deutlich an den Frankfurter und es wurde immer klarer das der TVler Abwehrspieler extrem Probleme mit den ultra spinnigen und variantenreichen Aufschlägen seiner Gegenübers hatte. Mit gesteigerter Konzentration auf den Rückschlag konnte er den vierten Satz für sich entscheiden und so den Entscheidungssatz erzwingen. In diesem siegte es maximal knapp mit 11-9 und konnte sich nach dieser kräftezährenden Partie kaum zum Jubeln bringen, Erleichterung war hier die Devise.
Somit stand nach der 6-0-Führung der Sieg bereits fest.
Die folgenden vier Einzel sind im Vergleich zur ersten Runde recht schnell zusammengefasst.
Sowohl Jan, Patrick als auch Torben machten mit ihrern Gegnern kurzen Prozess und gewannen alle deutlich und souverän.
Nur Rafaels zweites Einzel entwickelte sich noch zu einem Krimi.
Auch er hatte Probleme mit den starken Aufschägen seines Gegners. Im Laufe der Partie kam er jedoch immer besser damit zu recht und konnte zusätzlich den psychologischen Vorteil auf seine Seite ziehen, denn die konstanten Handtuchpauseb alle 6 Punkte brachten seinen Gegner ein ums andere Mal aus dem Konzept.
So ging auch das dritte 5-Satz-Spiel des Tages an die Kreisstädter und es stand das etwas überdimensionierte Ergebnis von 10-0 zur Buche.
Seis drum. Das nehmen die TVler gerne mit ins nächste Freitagsspiel, diesmal in Eschersheim.
Der schwierigste Part des Spieltages sollte die Anreise per Zug mit der Deutschen Bahn bleiben.
Gegen die Sachsenhäuser setzte man auf die üblichen Stammdoppel-Paarungen und schickte Jan Amend/Patrick Nickel ins Doppel 1, was diese souverän gewinnen konnten.
Bei Torben Faßnacht/Rafael Stenzel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, welche konstellationsabhängig je abwechselnd an beide Doppelpaare ging. Im vierten Satz bei 1-2-Rückstand und 8-4-Führung sah folglich alles nach einem Entscheidungssatz aus, doch das GGler Doppel verlor etwas den Fanden und gab den Satz und somit das Spiel mit 1-3 aus den Hand.
Auf das 1-1 in den Doppeln folgten zwei glasklare Siege.
Patrick zeigte warum er der aktuell formstärkste Kreisstädter ist und gewann bei in Summe nur 17 Punkte für seinen Gegenüber locker mit 3-0.
Ähnlich deutlich gestaltete Jan sein erstes Einzel. Nach minimalem Wackler im zweiten Satz, siegte er mit ebenfalls nur 17 zugelassen Punkten ebenfalls 3-0.
Das spannendeste Spiel des Abends sollte sich Rafael im Anschluss liefern. In einem von beiden Seiten offensiv geprägten Duell, musste der 5. Satz die Entscheidung bringen. Hier konnte sich der Groß-Gerauer Mannschaftsführer auf seine Vorhand verlassen und gewann schließlich mit 11-7 und 3-2.
Torben ließ in seinem Einzel ähnlich wenig Zweifel aufkommen, wie das fordere Paarkreuz und machte mit dem Ersatzspieler der Gäste beim 3-0 kurzen Prozess.
So stand es nach der ersten Runde bereits 5-1 für die Gäste aus der Kreisstadt.
Jan startete gut ins Duell der Einser. Nach anfänglich großen Problemen stellte sich sein Gegenüber nach und nach jedoch besser ein und konnte Jan den zweiten Satz so stibitzen. Beirren ließ sich der Spitzenspieler des TV davon freilich nicht und er gewann mit 3-1.
Patrick zeigte in den ersten zwei Sätzen, dass es gegen Abwehrspieler in der Regel keinerlei Probleme hat. Ein kurzes Aufbäumen des Gastgebers sollte da jedoch nicht reichen und so ging auch dieses Spiel mit 3-1 an den TV.
Torben startete furios gegen die Sachsenhausener 3, gegen die er in der Vorrunde noch mit großen Problemen im 5. Satz knapp gewann. Die ersten 16! Punkte des gesamten Spiels gingen allesamt an den GGler Abwehrspieler (zu seiner Verteidigung, er versuche im ersten Satz wirklich vehement nicht 11-0 zu gewinnen 😉, doch dies sollte das Einzige bleiben, was ihm in diesem Duell nicht gelang). Nach einem Sieg in der Verlängerung im zweiten Satz, war der Spieler der Gastgeber endgültig gebrochen und so ging das Spiel mit 3-0 zu Ende.
Der Schlusspunkt setzte Rafael, der nach kurzer Eingewöhnung im ersten Satz auf eine Kombination aus weichem ersten Topspin und brachialem darauffolgenden Schuss setzen und mit 3-1 den achten Einzel-Erfolg des Tages an Land zog.
Insgesamt stand somit ein klares 9-1 zu Buchen und selbst die DB auf dem Rückweg konnte die gute Stimmung mehr trüben.
Am darauffolgenden Freitag ging es zum nächsten Auswärtsspiel. Diesmal war Vorwärts Frankfurt der Gastgeber.
In diesem Duell profitierte man vom kurzfristigen Ausfall dreier Stammkräfte bei den Frankfurtern, welche dennoch eine solide Truppe an die Tische bekamen.
Los ging es in den Doppeln mit einem Switch. Die Gastgeber stellte um und so bekamen Jan/Patrick in Doppel 1 das nominell aufgebotene Doppel 2 vorgesetzt. Nach kurzen Anpassungsschwierigkeiten an die extrem spinnigen Aufschläge ihrer Gegenüber, wussten sie zu überzeugen und siegten letztlich klar mit 3-1.
Ähnlich lief es bei Torben/Rafael. Das Links-Rechts-Duo bereitete ihnen zwar einige Probleme, doch nach dem nötigen Spielglück zogen auch sie das Spiel mit 3-1 auf ihre Seite.
Patrick legte in sein Einzel einen soliden Start hin und ging mit 1-0 in Führung. Sein Gegner stellte sich im zweiten Satz jedoch besser auf sein Spiel ein und konnte im Halbdistanz-Duell einige Punkte verbuchen, sodass der 1-1-Ausgleich die Folge war. Mental fokussiert ließ sich Patrick davon jedoch nicht beirren und gewann die beiden darauffolgenden Sätze knapp und sicherte sich so den 3-1-Erfolg.
Spannender war es am Nebentisch. Jan kämpfte mit dem extremen reaktiv spielenden Linkshänder bis zum sprichwörtlichen Umfallen. Nach einem guten Start in den ersten Satz, sah sich die GGler 1 mit einem hohen Rückstand im zweiten Satz konfrontiert. Es gelang im jedoch mit aggressivem Angriffspiel sich Stück für Stück heranzukämpfen, sodass er gar Satzbälle hatte. Leider ging der Satz dann allerdings doch an den Gastgeber, wäre hier das 2-0 gefallen, wäre es weitaus weniger dramatisch geworden. Nach je einem Satzgewinn stand also der Entscheidungssatz an, zu welchem der Gastgeber aufgrund von plötzlich auftretendem Nasenbluten erst etwas verspätet erscheinen konnte. In diesem dominierte Jan von Beginn an mit seiner Vorhand, stellte die Taktik leicht um (erster weicher Topspin in die Mitte, zweiter fester Topspin in die Ecken) und gewann final mit 3-2.
Rafael hatte in seinem ersten Einzel nur wenige Probleme. Nach einer kurzen Schwächephase im zweiten Satz, fokussierte er sich wieder besser auf seine Stärken und gewann mit 3-1.
Torbens erstes Einzel, sollte sich in eine Kategorie mit dem von Jans einreihen. Nachdem er eine klare 8-4-Führung im ersten Satz noch mit 8-11 au der Hand gab, gewann er den zweiten Satz deutlich. Postwendend ging der dritte Satz deutlich an den Frankfurter und es wurde immer klarer das der TVler Abwehrspieler extrem Probleme mit den ultra spinnigen und variantenreichen Aufschlägen seiner Gegenübers hatte. Mit gesteigerter Konzentration auf den Rückschlag konnte er den vierten Satz für sich entscheiden und so den Entscheidungssatz erzwingen. In diesem siegte es maximal knapp mit 11-9 und konnte sich nach dieser kräftezährenden Partie kaum zum Jubeln bringen, Erleichterung war hier die Devise.
Somit stand nach der 6-0-Führung der Sieg bereits fest.
Die folgenden vier Einzel sind im Vergleich zur ersten Runde recht schnell zusammengefasst.
Sowohl Jan, Patrick als auch Torben machten mit ihrern Gegnern kurzen Prozess und gewannen alle deutlich und souverän.
Nur Rafaels zweites Einzel entwickelte sich noch zu einem Krimi.
Auch er hatte Probleme mit den starken Aufschägen seines Gegners. Im Laufe der Partie kam er jedoch immer besser damit zu recht und konnte zusätzlich den psychologischen Vorteil auf seine Seite ziehen, denn die konstanten Handtuchpauseb alle 6 Punkte brachten seinen Gegner ein ums andere Mal aus dem Konzept.
So ging auch das dritte 5-Satz-Spiel des Tages an die Kreisstädter und es stand das etwas überdimensionierte Ergebnis von 10-0 zur Buche.
Seis drum. Das nehmen die TVler gerne mit ins nächste Freitagsspiel, diesmal in Eschersheim.
Geschrieben von Torben Faßnacht