Herren I: Druck ausüben geglückt
Zum Aufstiegskracher empfing die 1. Mannschaft des TV GG die Gäste von Königstädten III.
Geschrieben am 23.03.2026
Am Samstagabend empfingen die Gastgeber des TV GG die Gäste von Königstädten III. Die Ausgangslage war hierbei klar. Die Kreisstädter waren als Verfolger auf dem 3. Tabellenplatz mit 2 Punkten Rückstand diejenigen, die heute auf Sieg spielen mussten, wollten sie im Rennen um dem Relegationsplatz diese Saison noch ein Wörtchen mitreden.
Nach der deutlichen Niederlage in der Vorrunde (2-8), war es an diesem Tag der als Mannschaftsführer für dem verletzten Rafael Stenzel einspringende Torben Faßnacht, der mit seiner Aussage "heute stellen wir uns ein etwas anderes Ergebnis als in der Vorrunde vor" klar machte, was am heutigen Tag das Ziel war.
Los ging es wie immer mit den Doppeln. Hier entschied man sich die Paarungen zu switchen, um Jan Amend/Patrick Nickel das für sie angenehmere Doppel zu servieren. Dies sollte auch gelingen, denn sie siegten mit 3-1. Torben Faßnacht/Achim Michel konnten hingegen nicht an ihr gutes Zusammenspiel vergangener Saisons anknüpfen und zogen mit 0-3 klar den Kürzeren.
Zu diesem frühen Zeitpunkt in der Partie deutete sich also das erwartete knappe Gesamtduell an. Doch wie so häufig im Sport kam es anders als erwartet.
Jan startete verhalten in sein erstes Duell. Gegen einen der besten Spieler des hinteren Paarkreuzes der Vorrunde, welcher von den Gästen nun als Position 2 aufgeboten wurde, musste er erst ins Spiel finden. Nach einem knappen ersten Satz, den der Königstädter mit seinem Passiv-Blockspiel für sich entschied, wurde ihm genau dies zum Verhängnis. Denn wenn man diese Saison eins gelernt hat dann, dass Jans Aktiv-Spiel kaum zu verteidigen ist. Und genau so kam es. Jan drehte auf und gewann in Summe verdient mit 3-1.
Ähnlich verlief das Spiel von Patrick. Der Spieler, welcher aktiv sein Spiel versuchte durchzubringen, sah in den Ballwechseln stets besser aus. Mit dieser Erkenntnis war der Match-Plan recht klar und der TVler versuchte stets das Heft des Handels zu ergreifen und sollte dafür auch belohnt werden. Ein 3-1-Erfolg war das logische Resultat.
Torben ging mit gemischte Gefühlen in sein erstes Einzel. In der Vorrunde war er noch der klare Favorit gewesen und verlor dennoch recht deutlich gegen den geschickt spielenden alten Hasen. In der Rückrunde waren die Rollen exakt umgekehrt, sein Gegenüber kam mit einer makellosen Bilanz an den Tisch und sah sich nun wiederum in der Favoritenrollen. Der erste Satz sollte jedoch so gar nicht dazu passen. Mit 11-3 gewann der GGler Abwehrspieler und zeigte direkt, dass er sich vorgenommen hatte sich nicht wehrlos zu ergeben. Im zweiten Satz stellte sein Gegenüber das Spiel merklich um und kombinierte einen Angriffsball in die Noppen stets mit einem abgestopptem kurzen Ball am Tisch. So ging der zweite Satz an den Gast. Diese Umstellung erkannten die TVler jedoch auch in der Satzpause und reagierten ihrerseits darauf. Ein markanter Spruch an sich selbst gerichtet "Torben, der spielt immer einmal lang und dann einmal kurz, nie anders", brachte die Wende. Angestachelt davon versuchte der Königstädter es nämlich phasenweise mit der Brechstange, was stets misslang. Als dann die Vorhand der GGler 3 noch funktionierte, war der Drops endgültig gelutscht und das dritte Einzel des Tages blieb mit 3-1 in der Hand der Heimmannschaft.
Achim wollte sich dem natürlich anschließen. Nach einem verloren ersten Satz, fand er Stück für Stück besser in sein Halbdistanz-Spiel und konnte seinen Gegenüber ein ums andere Mal mit seiner starken Vorhand überwinden. Auch in diesem Duell sprang somit ein 3-1-Sieg heraus.
Nach der ersten Einzelrunde hatte man das Unentschieden so bereits sicher und die TVler spielten sich gegen immer gebrochener wirkenden Gäste in einen regelrechten Rausch.
Jan ließ im Duell mit der Königstädter Linkshänder-Eins keinen Zweifel aufkommen und gewann im Schnelldurchlauf mit 3-0.
Es sollte drei weitere Spiele mit 3-1 folgen, dem Standardergebnis an diesem Tag (8/10 Duellen endeten 3-1).
Patrick hatte in den ersten zwei Sätzen mit dem passiven Blockspiel seines Gegeners zu kämpfen, konnte allerdings einen dieser für sich entscheiden. In den folgenden zwei Sätzen setze er dann auf etwas mehr Platzierung und zog ihm so dem Zahn. Mit dem 3-1 machte er die perfekte Bilanz des vorderen Paarkreuzes von 4-0 perfekt.
Torben sollte im ersten Satz mit 14-16 noch als unglücklicher Verlierer in die Satzpause gehen, doch in der Folge wusste er sich massiv zu steigern. An einem Tag an dem selbst die Kombination aus Rückhand-Abwehr -> Rückhand-Schuss funktioniert hatte ihm sein Gegenüber nichts entgegenzusetzen. Nach drei deutlichen Sätzen gewann er ebenfalls 3-1.
Achim sah nach Matchbälle im dritten Satz wie der vollkommen ungefährtede Sieger aus, ließ sich diesen jedoch noch stibitzen. Unbeirrt davon fokussierte er sich wieder und machte dem 3-1-Sieg perfekt.
Am Ende stand also der 9-1-Sieg für die Verfolger vom TV GG, die sich so an den Königstädtern vorbei auf den zweiten Platz schoben. Nach dieser Glanzleistung, darin waren sich alle einig ("beste Mannschaftsleistung der Saison und das gegen einen starken Gegener in Bestbesetzung"), liegt der Druck im Aufstiegskampf nun bei den Königstädtern.
Beim einem ausgediegenden Essen beim Greg zusammen mit der 4. Herrenmannschaft (diese gewann 7-3 parallel) blickte man bereits auf die letzten drei Saisonspiele (vs Ginsheim, Unterliederbach und Eintracht Frankfurt) nach der Osterpause, die darüber entscheiden, ob man den Relegationsplatz 2 verteidigen kann oder nicht.
Bis dahin wünschen wir allen fleißigen Lesern frohe Ostern!
Nach der deutlichen Niederlage in der Vorrunde (2-8), war es an diesem Tag der als Mannschaftsführer für dem verletzten Rafael Stenzel einspringende Torben Faßnacht, der mit seiner Aussage "heute stellen wir uns ein etwas anderes Ergebnis als in der Vorrunde vor" klar machte, was am heutigen Tag das Ziel war.
Los ging es wie immer mit den Doppeln. Hier entschied man sich die Paarungen zu switchen, um Jan Amend/Patrick Nickel das für sie angenehmere Doppel zu servieren. Dies sollte auch gelingen, denn sie siegten mit 3-1. Torben Faßnacht/Achim Michel konnten hingegen nicht an ihr gutes Zusammenspiel vergangener Saisons anknüpfen und zogen mit 0-3 klar den Kürzeren.
Zu diesem frühen Zeitpunkt in der Partie deutete sich also das erwartete knappe Gesamtduell an. Doch wie so häufig im Sport kam es anders als erwartet.
Jan startete verhalten in sein erstes Duell. Gegen einen der besten Spieler des hinteren Paarkreuzes der Vorrunde, welcher von den Gästen nun als Position 2 aufgeboten wurde, musste er erst ins Spiel finden. Nach einem knappen ersten Satz, den der Königstädter mit seinem Passiv-Blockspiel für sich entschied, wurde ihm genau dies zum Verhängnis. Denn wenn man diese Saison eins gelernt hat dann, dass Jans Aktiv-Spiel kaum zu verteidigen ist. Und genau so kam es. Jan drehte auf und gewann in Summe verdient mit 3-1.
Ähnlich verlief das Spiel von Patrick. Der Spieler, welcher aktiv sein Spiel versuchte durchzubringen, sah in den Ballwechseln stets besser aus. Mit dieser Erkenntnis war der Match-Plan recht klar und der TVler versuchte stets das Heft des Handels zu ergreifen und sollte dafür auch belohnt werden. Ein 3-1-Erfolg war das logische Resultat.
Torben ging mit gemischte Gefühlen in sein erstes Einzel. In der Vorrunde war er noch der klare Favorit gewesen und verlor dennoch recht deutlich gegen den geschickt spielenden alten Hasen. In der Rückrunde waren die Rollen exakt umgekehrt, sein Gegenüber kam mit einer makellosen Bilanz an den Tisch und sah sich nun wiederum in der Favoritenrollen. Der erste Satz sollte jedoch so gar nicht dazu passen. Mit 11-3 gewann der GGler Abwehrspieler und zeigte direkt, dass er sich vorgenommen hatte sich nicht wehrlos zu ergeben. Im zweiten Satz stellte sein Gegenüber das Spiel merklich um und kombinierte einen Angriffsball in die Noppen stets mit einem abgestopptem kurzen Ball am Tisch. So ging der zweite Satz an den Gast. Diese Umstellung erkannten die TVler jedoch auch in der Satzpause und reagierten ihrerseits darauf. Ein markanter Spruch an sich selbst gerichtet "Torben, der spielt immer einmal lang und dann einmal kurz, nie anders", brachte die Wende. Angestachelt davon versuchte der Königstädter es nämlich phasenweise mit der Brechstange, was stets misslang. Als dann die Vorhand der GGler 3 noch funktionierte, war der Drops endgültig gelutscht und das dritte Einzel des Tages blieb mit 3-1 in der Hand der Heimmannschaft.
Achim wollte sich dem natürlich anschließen. Nach einem verloren ersten Satz, fand er Stück für Stück besser in sein Halbdistanz-Spiel und konnte seinen Gegenüber ein ums andere Mal mit seiner starken Vorhand überwinden. Auch in diesem Duell sprang somit ein 3-1-Sieg heraus.
Nach der ersten Einzelrunde hatte man das Unentschieden so bereits sicher und die TVler spielten sich gegen immer gebrochener wirkenden Gäste in einen regelrechten Rausch.
Jan ließ im Duell mit der Königstädter Linkshänder-Eins keinen Zweifel aufkommen und gewann im Schnelldurchlauf mit 3-0.
Es sollte drei weitere Spiele mit 3-1 folgen, dem Standardergebnis an diesem Tag (8/10 Duellen endeten 3-1).
Patrick hatte in den ersten zwei Sätzen mit dem passiven Blockspiel seines Gegeners zu kämpfen, konnte allerdings einen dieser für sich entscheiden. In den folgenden zwei Sätzen setze er dann auf etwas mehr Platzierung und zog ihm so dem Zahn. Mit dem 3-1 machte er die perfekte Bilanz des vorderen Paarkreuzes von 4-0 perfekt.
Torben sollte im ersten Satz mit 14-16 noch als unglücklicher Verlierer in die Satzpause gehen, doch in der Folge wusste er sich massiv zu steigern. An einem Tag an dem selbst die Kombination aus Rückhand-Abwehr -> Rückhand-Schuss funktioniert hatte ihm sein Gegenüber nichts entgegenzusetzen. Nach drei deutlichen Sätzen gewann er ebenfalls 3-1.
Achim sah nach Matchbälle im dritten Satz wie der vollkommen ungefährtede Sieger aus, ließ sich diesen jedoch noch stibitzen. Unbeirrt davon fokussierte er sich wieder und machte dem 3-1-Sieg perfekt.
Am Ende stand also der 9-1-Sieg für die Verfolger vom TV GG, die sich so an den Königstädtern vorbei auf den zweiten Platz schoben. Nach dieser Glanzleistung, darin waren sich alle einig ("beste Mannschaftsleistung der Saison und das gegen einen starken Gegener in Bestbesetzung"), liegt der Druck im Aufstiegskampf nun bei den Königstädtern.
Beim einem ausgediegenden Essen beim Greg zusammen mit der 4. Herrenmannschaft (diese gewann 7-3 parallel) blickte man bereits auf die letzten drei Saisonspiele (vs Ginsheim, Unterliederbach und Eintracht Frankfurt) nach der Osterpause, die darüber entscheiden, ob man den Relegationsplatz 2 verteidigen kann oder nicht.
Bis dahin wünschen wir allen fleißigen Lesern frohe Ostern!
Geschrieben von Torben Faßnacht